Trocken- oder Nassfutter?

05.02.2015 09:14

Grundsätzlich ist keine der beiden Formen von Hundenahrung – weder Trockenfutter noch Nassfutter – besser als die andere. Hundefutter, das als „Alleinfutter“ gekennzeichnet ist, versorgt Ihren Hund mit allen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen – egal ob Trockenfutter oder Nassfutter. Sie können Ihren Hund aber auch mit einer Kombination aus Nass- und Trockenfutter ernähren. Darüber hinaus gibt es sogenannte Ergänzungsfuttermittel, mit denen Sie das Hundefutter zusätzlich zum Beispiel mit Eiweiß, Kohlenhydraten oder Mineralstoffen anreichern können.

Trockenfutter ist energiereicher als die gleiche Menge Nassfutter. Zudem ist es einfach zu verfüttern: Mit Trockenfutter für Hunde bleibt die Umgebung des Futternapfs sauber, Ihr vierbeiniger Freund kann nichts verschlabbern. Verteilte Res-te der Trockenmahlzeit können Sie einfach mit dem Staubsauger aufsaugen. Ein weiterer Vorteil von Trockenfutter: Es reinigt die Zähne Ihres Hundes, denn die festen Bestandteile reiben Zahnbeläge ab. Als alleinige Zahnpflege reicht Trockenfutter für Hunde aber nicht aus.
Auch wenn Trockenfutter für Sie als Hundehalter viele Vorteile bringt: Hunde bevorzugen meistens Nassfutter. Dies liegt vor allem am Geschmack. Der hohe Wassergehalt wirkt sich außerdem positiv auf den Flüssigkeitshaushalt von Hunden aus. Besonders für Hunde, die ansonsten nur wenig trinken, ist Nassfutter mitunter eine gute Wahl.

Hunde, die zu Übergewicht neigen, halten ihr Gewicht mit Nassfutter häufig besser, da sie davon größere Mengen fressen können, um die gleiche Menge an Energie aufzunehmen.
Für welche Futtersorte Sie sich letztendlich entscheiden, ob für Trockenfutter oder für Nassfutter, hängt von den Bedürfnissen Ihres Hundes und Ihren persönlichen Möglichkeiten und Ansprüchen ab. Ein „richtig“ oder „falsch“ gibt es bei dieser Frage nicht, solange Sie sich für ein Alleinfutter entscheiden oder gegebenenfalls für entsprechendes Ergänzungsfutter sorgen.